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Datum: |
29. August 2010 |
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Startzeit: |
14.00 Uhr/MESZ |
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Ort: |
Francorchamps |
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Streckenname: |
Circuit de Spa Francorchamps |
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Erstes
Formel-1-Rennen: |
1986 |
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Streckenlänge: |
7,004 Kilometer |
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Anzahl
Runden: |
44 |
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Renndistanz: |
308,052 Kilometer |
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Durchschnittsgeschwindigkeit: |
220 km/h |
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Top-Speed: |
315 km/h |
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Internetadresse: |
www.spa-francorchamps.be |
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Rundenrekord: |
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Qualifying: |
M. Schumacher (Ferrari) 1:43,726 (2002) |
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Rennen: |
K. Räikkönen (McLaren) 1:45,108 (2004) |
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Sieger der letzten Rennen: |
2010: L. Hamilton (McLaren) |
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2009: K. Räikkönen (Ferrari) |
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2008: F. Massa (Ferrari) |
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2007: K. Räikkönen (Ferrari) |
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2005: K. Räikkönen (McLaren) |
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2004: K. Räikkönen (McLaren) |
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2002: M. Schumacher (Ferrari) |
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2001: M. Schumacher (Ferrari) |
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2000: M. Häkkinen (McLaren-Mercedes) |
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1999: D. Coulthard (McLaren-Mercedes) |
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1998: D. Hill (Jordan-Mugen-Honda) |
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1997: M. Schumacher (Ferrari) |
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1996: M. Schumacher (Ferrari) |
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Der Kurs von Spa-Francorchamps,
Schauplatz des Großen Preises von Belgien, ist mit sieben Kilometern Länge die
derzeit längste Rennstrecke im Formel-1-Kalender. Ursprünglich hatte der seit Anfang
der zwanziger Jahre für Auto- und Motorradrennen genutzte Kurs sogar rund 14 Kilometer
gemessen. Bekanntester Punkt der in den Ardennen gelegenen Strecke ist die
Bergauf-Kurve "Eau Rouge", in welche die Fahrer mit fast 300
Stundenkilometern hineinrasen und die Erdanziehungskraft verloren geht.
Spa stellt eine hohe Herausforderung an die Fahreigenschaften der Rennfahrer und
gilt genauso wie der Große Preis von Monaco als prestigeträchtigstes Rennen. Die mit fast
320 km/h gefahrenen Geraden dieser Rennstrecke führen auf einige großartige Kurven,
die im Motorsport einzigartig sind. Das Wetter auf dem Ardennenkurs steht oftmals
unter einem schlechten Stern. Durch die dichten Wälder, die der Strecke reichlich
Schatten spenden, dauert es besonders lange, bis die nasse Strecke wieder abgetrocknet ist.
1998 kam es auf der Strecke zu einer spektakulären Karambolage. Bei regennasser
Piste war der McLaren-Mercedes von David Coulthard von der Strecke abgekommen
und zum Hindernis für die nachfolgenden Wagen geworden. 14 der insgesamt 22
gestarteten Fahrer wurden in den Unfall verwickelt.
Von besonderer Bedeutung ist der Grand Prix für Michael Schumacher. 1991 gab der
damals für Jordan fahrende Deutsche auf dem häufig von Regen beeinträchtigten Circuit
de Spa-Francorchamps sein Formel 1-Debüt. Ein Jahr später erkämpfte sich der dann
für Benetton-Ford startende Pilot auf der selben Strecke seinen ersten Sieg.
Stimmen zum Rennen:
Sam Michael (Technischer Direktor Williams F1): "Spa ist großartig. Die Autos
in Eau Rouge und Blanchimont zu sehen, hat etwas Magisches. Beim Set-up geht
es nicht um maximalen Anpressdruck. Aber es ist wichtig, auf dem Rückweg vom
entlegenen Streckenende gute Stabilität in den mittelschnellen, fließenden Kurven
zu haben. Das Wetter kann Chaos provozieren, weil es manchmal in einzelnen
Abschnitten regnet, aber in anderen trocken bleibt."
Nick Heidfeld: "Spa ist für mich eine der schönsten Srecken. Eau
Rouge ist eine ganz besondere Kurve. Ich würde jedem empfehlen, sich diese
Stelle einmal vor Ort anzuschauen. Die Kompression ist zwar körperlich kein
Problem, aber eben etwas Spezielles. Wir sind sonst eher G-Kräfte durch
Querbeschleunigung oder Bremsen gewohnt."
Informationen:
Die Bezeichnung Ardennen geht auf den Namen der keltischen
Jagd- und Waldgöttin - Arduinna - zurück. Die Ardennen sind eines
der größten zusammen hängenden Waldgebiete Europas und
erstrecken sich durch Belgien, Luxemburg und einen kleinen Teil
Frankreichs - von der Eifel im Osten bis zur Maas im Westen.
Kultur:
Erste Siedlungen der Kelten in den Ardennen gab es bereits im 7. Jahrhundert
vor Christus. Die Römer haben sich später weitgehend aus dem wilden Bergland heraus
gehalten und siedelten hauptsächlich am Ardennenrand.
Durch ihre Lage zwischen mehreren Herrscherhäusern im früheren Europa
gehörten die Ardennen im Laufe der Jahrhunderte mal der einen, mal der anderen
Seite. In Malmédy nahe der Rennstrecke erinnern daran heute noch die
zweisprachigen Straßenschilder.
Schon früh haben sich die Belgier und ihre Nachbarn um den Erhalt der Natur in den
Ardennen bemüht. Heute gibt es im belgischen Bereich der Wälder 16 Naturschutzgebiete,
in denen für Besucher nur bestimmte Wege frei gegeben sind.
Sehenswürdigkeiten:
Ende des 19. Jahrhunderts war Spa ein Bade- und Kurort von Weltruf. Noch heute
steht das Wörtchen Spa in der englischen Sprache für Kurort oder Heilwasser. Die
Thermalbäder am Place Royale kann man besichtigen, ebenso den Pouhon Pierre le
Grand, den Brunnen, der nach Zar Peter dem Großen benannt ist.
In Stavelot steht das Museum der Rennstrecke von Spa-Francorchamps, in dem die
Geschichte vor allem des alten Kurses noch einmal lebendig wird. In Malmédy steht die
ehemalige Abteikirche mit zwei von Kuppeln gekrönten Türmen. Im Inneren sind die Madonna
aus dem 18. Jahrhundert und ein vergoldetes Reliquiar von 1698 sehenswert.
