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Datum: |
11. Juli 2010 |
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Startzeit: |
14.00 Uhr/MESZ - 13.00 Uhr/Ortszeit |
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Ort: |
Silverstone |
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Streckenname: |
Silverstone Circuit |
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Erstes
Formel-1-Rennen: |
1950 |
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Streckenlänge: |
5,901 Kilometer |
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Anzahl
Runden: |
52 |
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Renndistanz: |
306,747 Kilometer |
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Durchschnittsgeschwindigkeit: |
220 km/h |
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Top-Speed: |
310 km/h |
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Internetadresse: |
www.silverstone-circuit.co.uk |
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Rundenrekord: |
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Qualifying: |
R. Barrichello (Ferrari)
1:17,529 (2000) |
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Rennen: |
M. Schumacher (Ferrari)
1:18,739 (2004) |
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Sieger der letzten Rennen: |
2010: M. Webber (Red Bull) |
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2009: S. Vettel (Red Bull) |
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2008: L. Hamilton (McLaren-Mercedes) |
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2007: K. Räikkönen (Ferrari) |
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2006: F. Alonso (Renault) |
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2005: J.P. Montoya (McLaren-Mercedes) |
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2004: M. Schumacher (Ferrari) |
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2003: R. Barrichello (Ferrari) |
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2002: M. Schumacher (Ferrari) |
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2001: M. Häkkinen (McLaren-Mercedes) |
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2000: D. Coulthard (McLaren-Mercedes) |
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1999: D. Coulthard (McLaren-Mercedes) |
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1998: M. Schumacher (Ferrari) |
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1997: J. Villeneuve (Williams-Renault) |
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1996: J. Villeneuve (Williams-Renault) |
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Der Kurs im britischen Silverstone hat
für den Formel-1-Zirkus historische Bedeutung. Mit dem Großen Preis von Großbritannien
im Mai 1950 wurde hier der erste offizielle Weltmeisterschaftslauf gefahren. Bis heute
gehört die seither mehrfach umgebaute Strecke südwestlich von Northampton zu den
bekanntesten Schauplätzen des Motorsports.
Bis 1990 gehörte Silverstone neben Monza sowie den früheren Strecken von Spa-
Francorchamps und Spielberg zu den schnellsten GP-Kursen, die schnellste Runde
wurde 1987 von Nigel Mansell im Williams-Honda mit 246,325 km/h gefahren.
Ab 1991 wurde die Strecke durch den Einbau zusätzlicher Schikanen langsamer
und länger.
Die Strecke von Silverstone entstand auf einem ehemaligen Flugplatz der Royal Air
Force im Zweiten Weltkrieg. Im Oktober 1948 fand hier der erste Grand Prix - ohne
WM-Status - nach dem Krieg statt, die Streckenführung wurde damals durch
Strohballen markiert.
Der Silverstone Circuit zeichnet sich vor allem durch eine vergleichsweise ebene Piste
und gute Überholmöglichkeiten aus. Da viele Formel-1-Rennställe in der Umgebung von
Silverstone angesiedelt sind, zählt der Kurs zu den am häufigsten genutzten Teststrecken.
In der Saison 2000 hatten vor allem die Zuschauer unter heftigen Regenschauern und
Nebel zu leiden. Um etwaigen Wetterproblemen vorzubeugen, wurde der Grand Prix von
April auf Juli verlegt.
Auf die Fahrer wirken auf dem Silverstone Circuit Fliehkräfte von mehr als drei G ein -
sie werden also mit dem dreifachen des eigenen Körpergewichts nach außen gezerrt.
Entsprechend streben auch die Autos mit dem dreifachen ihrer Masse dem
äußeren Kurvenrand entgegen. Die immer noch flotte Strecke erfordert nur
mittelsteile Flügelabstufungen. Der Asphalt ist nicht nur sehr eben,
sondern bietet der Haftkraft der Pneus auch einen soliden Partner - ein
großes Plus auf einer flüssigen und schnellen Strecke wie derjenigen von Silverstone,
auf der nur ein optimal ausbalanciertes Auto schnell sein kann.
Die besten Überholmöglichkeiten bieten die Stowe-Kurve, das Ende der Hangar
Geraden, die Club-Kurve und das Ende der Vale Geraden. In Silverstone können die
Fahrer gleich an mehreren Stellen Zeit nachholen, wie z.B. beim ersten Streckenabschnitt
"Maggots/Becketts", eine Links-Rechts-Links-Rechts-Kombination, deren Eingang
optimal angefahren werden muss, um so die beste Linie zu finden. Auch bei der
"Bridge" Kurve ist es mit Geschicklichkeit möglich, Geschwindigkeiten von bis zu
250 km/h zu erreichen.
City-Informationen:
Nordwestlich des Dorfes Silverstone mit der gleichnamigen Grand-Prix-Strecke liegt
Stratford-upon-Avon, Geburtsort von William Shakespeare, einem der berühmtesten
Söhne Englands. Nordöstlich liegt Northampton mit 158.000 Einwohner, Hauptstadt
der Grafschaft Northamptonshire, zu der auch Silverstone gehört, bekannt geworden
durch seine Schuhfabrikation.
Kultur:
Sachsen und Normannen prägten die frühen Epochen Northamptons und seiner Umgebung.
Viele Sehenswürdigkeiten aus jener Zeit sind in der Stadt jedoch einem Großfeuer im
Jahr 1675 zum Opfer gefallen, die damaligen Straßenzüge sind allerdings noch weitgehend
die gleichen wie heute.
Im Castle von Northampton stritten 1164 König Heinrich II. und Thomas Becket. An der
Stelle des früheren Schlosses, das im 12. Jahrhundert auch Tagungsort des Parlaments
war, steht heute eine Bahnstation. Nur das Postern Gate erinnert noch an früher.
Northampton, am Nordufer des Nene gelegen, ist heute Industriestadt mit bedeutenden
Schuhherstellern und besitzt einen der größten Marktplätze Englands.
Sehenswürdigkeiten:
Die Central Museum and Art Gallery in der Guildhall Road widmet sich der örtlichen
Schuhindustrie. Fußbekleidungen von der Römerzeit bis heute sind hier zu sehen.
Das Althorp House, Sitz des Earl of Spencer, sechs Meilen nordwestlich von
Northampton, erlangte traurige Berühmtheit als letzte Ruhestätte der 1997
verstorbenen Lady Diana, Prinzessin von Wales. In einer permanenten Ausstellung
wird ihr Leben gewürdigt.
Rund 30 Meilen zu fahren, aber einen Besuch wert ist Shakespeares Geburtshaus
in Straford-upon-Avon. Das Gebäude ist im Inneren baulich unverändert geblieben und
zeigt das Leben einer Familie der unteren Mittelschicht aus dem 16. Jahrhundert, also
jener Zeit, in der Shakespeare als Sohn eines Wollhändlers aufwuchs.
Die historische Northampton & Lamport Eisenbahn, fünf Meilen nördlich der Stadt,
basiert auf der ehemals 15 Meilen langen Strecke nach Market Harborough, eröffnet
1859. Ein kleines Teilstück wird mit Dampfund klassischen Diesel-Lokomotiven wieder
befahren.
