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Datum: |
25. Juli 2010 |
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Startzeit: |
14.00 Uhr/MESZ |
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Ort: |
Hockenheim |
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Streckenname: |
Hockenheimring Baden-Württemberg |
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Erstes
Formel-1-Rennen: |
1970 |
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Streckenlänge: |
4,574 Kilometer |
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Anzahl
Runden: |
67 |
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Renndistanz: |
306,458 Kilometer |
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Durchschnittsgeschwindigkeit: |
215 km/h |
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Top-Speed: |
320 km/h |
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Internetadresse: |
www.hockenheimring.de |
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Rundenrekord: |
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Qualifying: |
M. Schumacher (Ferrari) 1:13,306 (2004) |
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Rennen: |
K. Räikkönen (McLaren) 1:13,780 (2004) |
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Sieger der letzten Rennen: |
2010: F. Alonso (Ferrari) |
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2008: L. Hamilton (McLaren) |
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2006: M. Schumacher (Ferrari) |
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2005: F. Alonso (Renault) |
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2004: M. Schumacher (Ferrari) |
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2003: J.P. Montoya (BMW-Williams) |
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2002: M. Schumacher (Ferrari) |
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2001: R. Schumacher (BMW-Williams) |
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2000: R. Barrichello (Ferrari) |
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1999: E. Irvine (Ferrari) |
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1998: M. Häkkinen (McLaren-Mercedes) |
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1997: G. Berger (Benetton-Renault) |
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1996: D. Hill (Williams-Renault) |
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Der Kurs von Hockenheim, der sich jährlich mit dem Nürburgring mit der Austragung eines Grand-Prix
in Deutschland abwechselt, misst nach seinem Umbau 2002 nur noch knapp 4,6
Kilometer. Gehörte die bereits 1932 – ursprünglich als Teststrecke für Mercedes-Benz
– erbaute Piste noch bis 2001 neben Monza und Indianapolis zu den Hochgeschwindigkeitskursen
der Formel 1, zählt sie nach ihrer Verkürzung eher zu den mittelschnellen Strecken
im Grand Prix-Zirkus.
Hier ist eher Abtrieb als Highspeed gefragt, denn die kilometerlangen Geraden
durch den Wald – die unter den Fahrern Anhänger und Kritiker gleichermaßen fanden –
wurden zu Gunsten einer zuschauerfreundlicheren Streckenführung gekappt. Erfreulich
für die Fans: Statt in bisher 45 Umläufen können sie nun 67 Mal die vorbeijagenden
Boliden betrachten. Auch die intensive Stadion-Atmosphäre im Motodrom können nun
noch mehr Motorsport-Begeisterte genießen – die Südtribühne wurde
aufgestockt.
Das Design des Hockenheimrings stammt aus der Feder
des deutschen Architekten Hermann Tilke, der für die gelungene Hightech-Piste von
Sepang in Malaysia, China in Shanghai ebenso verantwortlich zeichnet wie für das Layout des
Nürburgrings. Sein Hauptanliegen beim Entwurf von neuen Kursen: Die Fahrer sollen
öfter überholen können, die Fans besser sitzen und einen größeren Einblick auf die
Strecke erhalten. "Am wichtigsten ist mir aber, dass die Fahrer eine neue Strecke
mögen", so der Hobby-Rennfahrer. Dass dem so ist, dafür sorgt schon allein der
intensive Dialog mit Piloten vom Schlage eines Michael Schumacher, mit dem sich der
"Kopf der Kurse" regelmäßig beim Entwurf neuer Kurvenradien, der Gestaltung von
Auslaufzonen oder Überholmöglichkeiten berät.
Die Piste wartet mit insgesamt 17 Kurven auf, davon sieben im Motodrom.
Nach der Start- und Zielpassage biegen die Fahrer durch die Nordkurve in eine
rund 500 Meter lange Gerade ein. Ihr folgt eine Rechts-Links-Kurvenkombination,
an die sich eine lang gezogene und leicht geschwungene "Linkskurve" mit einer Länge
von 1.047 Metern anschließt – hier erreichen die Fahrer eine Geschwindigkeit von
bis zu 310 km/h. Die anschließende Haarnadel durchfährt man mit knapp 70 km/h –
hier sind Ausbremsmanöver garantiert.
Nach dieser engen Spitzkehre kehrt die Strecke wieder auf die bestehende Trasse des
Hockenheimrings zurück. Durch zwei neue temporäre Tribünen in diesem Bereich, auf
denen über 30.000 Zuschauer Platz finden, sowie die Mercedes-Tribüne entstand eine
Art zweites "Motodrom". Auf dem Weg zurück in den alten Stadionabschnitt erwartet
die Fahrer dann noch eine neu geschaffene, anspruchsvolle Kurvenkombination, deren
Charakteristik Positionskämpfe mit parallel fahrenden Fahrzeugen erwartet.
City-Informationen:
Spannender Sport im Motodrom und der auf den Feldern der Region drumherum
angebaute Spargel haben der Rennstadt Hockenheim in der Nähe von Heidelberg
weltweite Bekanntheit eingebracht. Für die Gemeinde mit 20.000 Einwohnern ist die
Rennstrecke heute wichtigster Wirtschaftsfaktor.
Kultur:
Die Region Hockenheims ist seit der Jungsteinzeit besiedelt. Im Jahr 769 wurde die
Ortschaft erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1462 gehörte Hockenheim zur Kurpfalz,
seit 1803 ist es badisch. 1895 wurde Hockenheim zur Stadt erhoben.
Im 17. Jahrhundert brachten die Franzosen den Tabak ins Land und ab 1860 entwickelte
sich eine prosperierende Zigarrenindustrie. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die
Branche jedoch ihren Niedergang, von einst 2.200 Arbeitsplätzen existiert heute keiner
mehr.
Anfang des 20. Jahrhundert verdrängte der Spargel den früheren Hopfenanbau. Die
Saison des Edelgemüses ist allerdings zum GP-Termin bereits vorbei.
Sehenswürdigkeiten:
1986 wurde neben dem Motodrom das Motorsport-Museum eröffnet. Ausgestellt
sind zahlreiche Rennfahrzeuge, darunter Weltrekord-Motorräder des 1998 verstorbenen
Wilhelm Herz, der die Geschichte des Hockenheimrings mit geprägt hat.
Eine Attraktion für Besucher aus aller Welt ist das nahe gelegene Heidelberger Schloss,
eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Die im pfälzischen Erbfolgekrieg
stark in Mitleidenschaft gezogene Anlage beherbergt unter anderem das weltgrößte
Holzfass (221.726 Liter).
Vom Königstuhl bei Heidelberg - Auffahrt mit dem Auto oder per Standseilbahn - bietet
sich ein einmaliger Blick über weite Teile der Rheinebene.
