Dienstag, 27.09.2016

 



   

Großer Preis von Kanada (Montreal)    
   


 
Datum: 12. Juni 2016
Startzeit: 20.00 Uhr/MESZ - 14.00 Uhr/Ortszeit
Ort: Montreal
Streckenname: Circuit Gilles Villeneuve
Erstes Formel-1-Rennen: 1978
Streckenlänge: 4,361 Kilometer
Anzahl Runden: 70
Renndistanz: 305,270 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: 198 km/h
Top-Speed: 320 km/h
Internetadresse: www.grandprix.ca
Rundenrekord:  
Qualifying: R. Schumacher (Williams) 1:12,275 (2004)
Rennen: R. Barrichello (Ferrari) 1:13,622 (2004)
Sieger der letzten Rennen: 2016: L. Hamilton (Mercedes)
  2015: L. Hamilton (Mercedes)
  2014: D. Ricciardo (Red Bull)
  2013: S. Vettel (Red Bull)
  2012: L. Hamilton (McLaren-Mercedes)
  2011: J. Button (McLaren-Mercedes)
  2010: L. Hamilton (McLaren-Mercedes)
  2008: R. Kubica (BMW-Sauber)
  2007: L. Hamilton (McLaren-Mercedes)
  2006: F. Alonso (Renault)
  2005: K. Räikkönen (McLaren-Mercedes)
  2004: M. Schumacher (Ferrari)
  2003: M. Schumacher (Ferrari)
  2002: M. Schumacher (Ferrari)
  2001: R. Schumacher (BMW-Williams)
  2000: M. Schumacher (Ferrari)
  1999: M. Häkkinen (McLaren-Mercedes)
  1998: M. Schumacher (Ferrari)
  1997: M. Schumacher (Ferrari)
  1996: D. Hill (Williams-Renault)
   




Die Premiere des Großen Preises von Kanada fand am 27. August 1967 in Mosport statt, bis 1977 wurde noch sieben Mal auf dem 3,956 langen Kurs nordöstlich von Toronto gefahren. 1968 und 1970 war der 3,324 Kilometer lange Mont-Tremblant Circuit der Austragungsort.

Die Rennstrecke ist von der Lage her eine der interessantesten in der ganzen Formel 1. Benannt ist der vor Montreal auf der Insel Notre Dame gelegene Kurs nach dem Kanadier Gilles Villeneuve, des 1982 beim Training zum Großen Preis von Belgien tödlich verunglückten Vaters von Ex-Formel-1-Pilot Jacques Villeneuve.

Seit 1978 wird der kanadische Grand Prix - mit Ausnahme der Jahre 1987 und 2009 - auf dem "Wasser"-Kurs gefahren. Der Circuit Gilles Villeneuve besteht aus gesperrten öffentlichen Straßen und ist daher recht uneben. Im Gegensatz zu den anderen Stadt- oder Straßenkursen verfügt er aber über einige extrem schnelle Abschnitte - besonders die lange Start/Ziel-Gerade und eine durch eine Schikane abrupt unterbrochene bogenförmige Gerade im hinteren Streckenabschnitt. Von der Senna-Hairpin bis hin zum Pont de la Concorde müssen die Fahrer immer wieder hart bremsen und dann voll beschleunigen.

Deswegen fahren die Autos mit relativ viel Benzin. Das erhöht die Belastungen der Bremsen, die so mehr Masse zum Verzögern bewegen müssen, bei wenig Unterstützung seitens der Flügeleinstellungen. Die werden wegen der langen Passagen eher flach gehalten. Wegen der Stadtkurstypischen Unebenheiten fällt speziell das Herausbeschleunigen aus der engen Zieleingangs-Haarnadel, die im zweiten Gang mit bestenfalls 60 km/h durchrutscht wird, besonders schwer, die Hinterreifen tendieren zum Durchdrehen.

In Montreal kommen traditionell nur wenige Autos ins Ziel. Regen ist ebenso möglich wie starke Winde, welche vom St.-Lorenz Strom her wehen können und so die Balance der Autos beeinflussen.


Stimmen zum Rennen:

Sam Michael (Sportdirektor McLaren): "Geringes bis mittleres Abtriebsniveau ist in Montreal gefragt, ebenso gute Traktion bei relativ geringen Kurvengeschwindigkeiten. Der Kurs stellt größte Anforderungen an Bremsverhalten Aerodynamik und Motorleistung. Es gibt einige Überholmöglichkeiten, wir sollten einen spannenden GP sehen."



City-Informationen:

Montreal, der "königliche Berg", so die wörtliche Übersetzung, hat viele Beinamen: Juwel im St.-Lorenz-Strom, Stadt der hundert Glockentürme, Paris Nordamerikas. Zu letzterem passen die unzähligen Straßencafes und natürlich die französische Sprache, die in der kanadischen Provinz Quebec Amtssprache ist.


Kultur:

Montreal wurde 1642 von französischen Siedlern auf einer 50 km langen Insel im St.-Lorenz-Strom gegründet und gehört zu den ältesten Städten Nordamerikas. Bis weit ins 19. Jahrh. waren der St.-Lorenz-Strom und seine Zuflüsse der wichtigste Verkehrsweg ins kanadische Hinterland. Aus den Anlegestellen wurden Städte.

Heute ist die Metropole mit 3,3 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kanadas. Obwohl in der Provinz Quebec 70 % der Bevölkerung französisch sprechen, kommt man auch mit Englisch überall weiter. Dieser amerikanische Einfluss kommt dem nicht französisch sprechenden Besucher entgegen, ansonsten überwiegt eine frankokanadische Kultur, die mit europäischsüdländischem Esprit zur Geltung kommt.


Sehenswürdigkeiten:

Die größte Sehenswürdigkeit ist die Stadt selbst. Man muss sie sich "erlaufen", um ihr unvergleichliches Temperament, die Lebensfreude ihrer Bewohner und ihre vielfältige Kultur schätzen zu lernen.

   
     

 

 

   
         
 

 

 

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