Samstag, 04.09.2010

 




   

Großer Preis von Korea    
   


 
Datum: 24. Oktober 2010
Startzeit: 08.00 Uhr/MESZ - 15.00 Uhr/Ortszeit
Ort: Yeongam
Streckenname: Korean International Circuit
Erstes Formel-1-Rennen: 2010
Streckenlänge: 5,621 Kilometer
Anzahl Runden: 55
Renndistanz: 309,155 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: - Km/h
Top-Speed: - km/h
Internetadresse: -
Rundenrekord:  
Qualifying: -
Rennen: -
Sieger der letzten Rennen: 2010: ----
   




Die Debüt-Strecke im Rennkalender ist eine Top-Speed-Veranstaltung, aber ob sich der neu gebaute Kurs in Südkorea auch mit Hochgeschwindigkeit bei den Formel-1-Fans beliebt machen kann, muss sich erst noch zeigen. Ein Hauptkritikpunkt der Teams an den in den vergangenen Jahren wie Pilze aus den Boden gestampften Bauten in Asien ist die oftmals fehlende Atmosphäre an und um die Strecken. Wieder einmal ist Mitten im Nirgendwo für das 17. Rennen weit im Süden des Landes eine komplexe Anlage entstanden, die rund 400 Kilometer von der Hauptstadt Seoul entfernt ist.

Die Strecke selbst ist eine große Herausforderung an die Fahrer. Anfang und Ende einer Runde bestehen aus einem Stadtkurs. Nur der mittlere Teil gehört zu einer permanenten Rennstrecke. Der Asphalt weist dadurch verschiedene Qualitäten auf. Auch die Auslaufzonen sind nur im zweiten Sektor großzügig gestaltet. Die Höchstgeschwindigkeit wird vor allem in den ersten beiden der drei drei Abschnitte erreicht.

Gleich nach dem Start, der gegen den Uhrzeigersinn erfolgt, geben die Piloten auf zwei langen, sich gegenüber liegenden Geraden Vollgas. Erstes Nadelöhr ist eine sehr enge Linkskurve, die die Geraden verbindet. Der drei Kilometer lange zweite Teil, der auf der regulären Rennpiste gefahren wird, beginnt mit einer weiteren Spitzkehre. Danach müssen die Boliden durch mehrere schnelle Kurven gesteuert werden. Das Motto dürfte hier lauten: Mehr Mut gleich mehr Tempo. Enge Kurven beschließen die 5,6 Kilometer lange Runde dann zwischen geräumigen Wohnbauten und der Hafenanlage. Am Ende des dritten Sektors können die Wagen auf einer langgezogenen Rechtskurve, die direkt am Wasser entlang führt, wieder für die Start/Zielgerade Schwung holen.

Der abwechslungsreiche Kurs, der für das Formel-1-Wochenende abgesteckt wird und wie viele andere Strecken von Hermann Tilke erbaut wurde, soll in der Provinz Yeongum aber nicht das einzige Highlight bleiben. Das ganze Jahr über hoffen die Veranstalter durch einen neuen Flughafen, Golfplätze, Casinos und natürlich die Landschaft Touristen anzuziehen, die die Region beleben.

   
     

 

 

   
         
 

 

 

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