|
Datum: |
24. Oktober 2010 |
|
Startzeit: |
08.00 Uhr/MESZ - 15.00 Uhr/Ortszeit |
|
Ort: |
Yeongam |
|
Streckenname: |
Korean International Circuit |
|
Erstes
Formel-1-Rennen: |
2010 |
|
Streckenlänge: |
5,621 Kilometer |
|
Anzahl
Runden: |
55 |
|
Renndistanz: |
309,155 Kilometer |
|
Durchschnittsgeschwindigkeit: |
- Km/h |
|
Top-Speed: |
- km/h |
|
Internetadresse: |
- |
|
Rundenrekord: |
|
|
Qualifying: |
- |
|
Rennen: |
- |
|
Sieger der letzten Rennen: |
2010: ---- |
| |
|

Die Debüt-Strecke im Rennkalender ist
eine Top-Speed-Veranstaltung, aber ob sich der neu gebaute Kurs in
Südkorea auch mit Hochgeschwindigkeit bei den Formel-1-Fans beliebt machen
kann, muss sich erst noch zeigen. Ein Hauptkritikpunkt der Teams an den
in den vergangenen Jahren wie Pilze aus den Boden gestampften Bauten
in Asien ist die oftmals fehlende Atmosphäre an und um die Strecken.
Wieder einmal ist Mitten im Nirgendwo für das 17. Rennen weit im Süden
des Landes eine komplexe Anlage entstanden, die rund 400 Kilometer von
der Hauptstadt Seoul entfernt ist.
Die Strecke selbst ist eine große Herausforderung an die Fahrer. Anfang
und Ende einer Runde bestehen aus einem Stadtkurs. Nur der mittlere
Teil gehört zu einer permanenten Rennstrecke. Der Asphalt weist dadurch
verschiedene Qualitäten auf. Auch die Auslaufzonen sind nur im zweiten
Sektor großzügig gestaltet. Die Höchstgeschwindigkeit wird vor allem in
den ersten beiden der drei drei Abschnitte erreicht.
Gleich nach dem Start, der gegen den Uhrzeigersinn erfolgt, geben die
Piloten auf zwei langen, sich gegenüber liegenden Geraden Vollgas. Erstes
Nadelöhr ist eine sehr enge Linkskurve, die die Geraden verbindet. Der drei
Kilometer lange zweite Teil, der auf der regulären Rennpiste gefahren wird,
beginnt mit einer weiteren Spitzkehre. Danach müssen die Boliden durch
mehrere schnelle Kurven gesteuert werden. Das Motto dürfte hier lauten:
Mehr Mut gleich mehr Tempo. Enge Kurven beschließen die 5,6 Kilometer
lange Runde dann zwischen geräumigen Wohnbauten und der Hafenanlage.
Am Ende des dritten Sektors können die Wagen auf einer langgezogenen
Rechtskurve, die direkt am Wasser entlang führt, wieder für die Start/Zielgerade
Schwung holen.
Der abwechslungsreiche Kurs, der für das Formel-1-Wochenende abgesteckt
wird und wie viele andere Strecken von Hermann Tilke erbaut wurde, soll
in der Provinz Yeongum aber nicht das einzige Highlight bleiben. Das
ganze Jahr über hoffen die Veranstalter durch einen neuen Flughafen,
Golfplätze, Casinos und natürlich die Landschaft Touristen anzuziehen,
die die Region beleben.
