Donnerstag, 20.11.2014

 



   

Großer Preis von Korea    
   


 
Datum: 6. Oktober 2013
Startzeit: 08.00 Uhr/MESZ - 15.00 Uhr/Ortszeit
Ort: Yeongam
Streckenname: Korean International Circuit
Erstes Formel-1-Rennen: 2010
Streckenlänge: 5,621 Kilometer
Anzahl Runden: 55
Renndistanz: 309,155 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: 188,893 Km/h
Top-Speed: 320 km/h
Internetadresse: www.koreangp.kr
Rundenrekord:  
Qualifying: S. Vettel (Red Bull) 1:35,585 (2010)
Rennen: F. Alonso (Ferrari) 1:50,257 (2010)
Sieger der letzten Rennen: 2013: S. Vettel (Red Bull)
  2012: S. Vettel (Red Bull)
  2011: S. Vettel (Red Bull)
  2010: F. Alonso (Ferrari)
   




Die Strecke selbst ist eine große Herausforderung an die Fahrer. Anfang und Ende einer Runde bestehen aus einem Stadtkurs. Nur der mittlere Teil gehört zu einer permanenten Rennstrecke. Der Asphalt weist dadurch verschiedene Qualitäten auf. Auch die Auslaufzonen sind nur im zweiten Sektor großzügig gestaltet. Die Höchstgeschwindigkeit wird vor allem in den ersten beiden der drei drei Abschnitte erreicht.

Gleich nach dem Start, der gegen den Uhrzeigersinn erfolgt, geben die Piloten auf zwei langen, sich gegenüber liegenden Geraden Vollgas. Erstes Nadelöhr ist eine sehr enge Linkskurve, die die Geraden verbindet. Der drei Kilometer lange zweite Teil, der auf der regulären Rennpiste gefahren wird, beginnt mit einer weiteren Spitzkehre. Danach müssen die Boliden durch mehrere schnelle Kurven gesteuert werden. Das Motto dürfte hier lauten: Mehr Mut gleich mehr Tempo. Enge Kurven beschließen die 5,6 Kilometer lange Runde dann zwischen geräumigen Wohnbauten und der Hafenanlage. Am Ende des dritten Sektors können die Wagen auf einer langgezogenen Rechtskurve, die direkt am Wasser entlang führt, wieder für die Start/Zielgerade Schwung holen.

Der abwechslungsreiche Kurs, der für das Formel-1-Wochenende abgesteckt wird und wie viele andere Strecken von Hermann Tilke erbaut wurde, soll in der Provinz Yeongum aber nicht das einzige Highlight bleiben. Das ganze Jahr über hoffen die Veranstalter durch einen neuen Flughafen, Golfplätze, Casinos und natürlich die Landschaft Touristen anzuziehen, die die Region beleben.

Etwa 190 Millionen Euro soll der Kurs gekostet haben. Verzögerungen beim Bau der Strecke rund 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Südkorea ließen Fahrer und Verantwortliche bis vor kurzem noch zittern. Doch dann erteilte der Internationale Automobilverband FIA Grünes Licht für den Kurs in einem Gebiet namens Jeollanam-do, das nach und nach touristisch noch weiter erschlossen werden soll.

So ist auch geplant, dass der temporäre Teil der Strecke durch Wohneinheiten führt und der Kurs damit wie Monaco, Valencia oder Singapur einen Stadtcharakter bekäme. Der permanente Teil der Strecke misst 3,045 Kilometer. Insgesamt sollen 135.000 Zuschauer Platz finden.

Für Südkorea bedeutet die Ausrichtung eines Formel-1-Rennens die Fortsetzung seiner sportlichen Ambitionen. 2002 waren die Südkoreaner Mit-Gastgeber der Fußball-WM, 1988 begrüßten sie die Welt in Seoul zu den Olympischen Spielen. Für die in der Formel 1 vertretenen Automobilhersteller stellt das Land ein weiterer Markt dar.

   
     

 

 

   
         
 

 

 

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