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Datum: |
28. Juli 2013 |
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Startzeit: |
14.00 Uhr/MESZ |
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Ort: |
Budapest |
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Streckenname: |
Hungaroring |
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Erstes
Formel-1-Rennen: |
1986 |
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Streckenlänge: |
4,381 Kilometer |
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Anzahl
Runden: |
70 |
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Renndistanz: |
306,630 Kilometer |
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Durchschnittsgeschwindigkeit: |
195 km/h |
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Top-Speed: |
295 km/h |
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Internetadresse: |
www.hungaroring.hu |
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Rundenrekord: |
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Qualifying: |
S. Vettel (Red Bull) 1:18,773 (2010) |
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Rennen: |
M. Schumacher (Ferrari) 1:19,071 (2004) |
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Sieger der letzten Rennen: |
2013: ------ |
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2012: L. Hamilton (McLaren-Mercedes) |
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2011: J. Button (McLaren-Mercedes) |
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2010: M. Webber (Red Bull) |
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2009: L. Hamilton (McLaren-Mercedes) |
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2008: H. Kovalainen (McLaren-Mercedes) |
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2007: L. Hamilton (McLaren-Mercedes) |
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2006: Jenson Button (Honda) |
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2005: K. Räikkönen (McLaren-Mercedes) |
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2004: M. Schumacher (Ferrari) |
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2003: F. Alonso (Renault F1) |
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2002: R. Barrichello (Ferrari) |
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2001: M. Schumacher (Ferrari) |
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2000: M. Häkkinen (McLaren-Mercedes) |
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1999: M. Häkkinen (McLaren-Mercedes) |
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1998: M. Schumacher (Ferrari) |
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1997: J. Villeneuve (Williams-Renault) |
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1996: J. Villeneuve (Williams-Renault) |
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Der Grand Prix von Ungarn
wird seit 1986 ausgetragen und gehört damit zu den jüngeren Rennen der
Formel-1-Geschichte. Es war das erste motorsportliche Großereignis im damaligen
Ostblock und zog an den drei Veranstaltungstagen 260.000 Zuschauer an.
Die ersten drei Jahre gehörten den Brasilianern: Nach zwei Siegen von Nelson
Piquet gewann 1988 Ayrton Senna im McLaren-Honda, 1991 und 1992 wiederholte
er diesen Erfolg.
Der ursprünglich 4,014 Kilometer lange Kurs war und ist bei den Fahrern wegen der
wenigen Überholmöglichkeiten und des von Jahr zu Jahr holpriger werdenden Belages
nicht beliebt. Vor dem Rennen 1989 wurde die Strecke durch das Begradigen einer
Kurve im Geschlängel nach dem Start auf 3,975 Kilometer verkürzt, die
Durchschnittsgeschwindigkeit stieg dadurch innerhalb eines Jahres von 155,401 km/h
auf 167,197 km/h.
Der Große Preis von Ungarn erinnert mit seiner kurvenreichen, auf hügeligem Gelände
erbauten Kurs etwas an die Rennstrecke in Monte Carlo. Wie bei dem Kurs im
Fürstentum macht eine vergleichsweise schmale Strecke Überholen sehr schwierig.
Eine weitere Gemeinsamkeit ist die mit 77 relativ hohe Zahl gefahrener Runden.
Lediglich der Grand Prix in Monaco weist mit 78 eine höhere Rundenzahl auf.
Bei der Durchschnittsgeschwindigkeit wird der Hungaroring nur noch von dem Stadtkurs
in Monaco unterboten. Die Strecke ist sehr verschlungen und damit
extrem langsam. Überholmöglichkeiten gibt es hier selten, weshalb eine gute Startposition
entscheidend ist für den Sieg. Die so gut wie einzige Möglichkeit zum Überholen befindet
sich am Ende der Start- und Zielgeraden. Gleichzeitig ist das die kritischste Stelle,
denn nur wer hier nah am Vordermann dran ist, hat eine Möglichkeit, am Ende mit einem
Ausbremsmanöver vorbeizuziehen. Das Wetter ist in Ungarn im Sommer sehr beständig.
Hier sind hohe Temperaturen und Sonnenschein eine Garantie für ein trockenes Rennen.
Der jeweils im August ausgetragene Grand Prix auf dem nahe Budapest gelegenen
Hungaroring ist der einzige im Formel-1-Zirkus, der in einem Land des ehemaligen
Ostblocks ausgetragen wird. Besondere Schlagzeilen machte der 1986 eröffnete Kurs
in der Saison 2000, als unter dem Namen "Erotik Camping" direkt neben der Strecke ein
provisorisches Rotlichtviertel errichtet wurde.
City-Informationen:
Budapest hat rund zwei Millionen Einwohner, damit lebt fast jeder fünfte Ungar in
der Hauptstadt. Von den etwa 20 Millionen Touristen, die jährlich nach Ungarn
reisen, statten mehr als die Hälfte Budapest einen Besuch ab. Für die meisten
von ihnen gilt die Stadt als schönste Metropole an der Donau.
Kultur:
Budapest stieg erst nach dem Beginn der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie
1867 zu einer Metropole von Weltformat auf. 1873 wurden die Ortschaften Buda,
Óbuda und Pest zur gemeinsamen Stadt Budapest zusammen geschlossen. Bis zur
Jahrhundertwende 1900 verdreifachte sich die Einwohnerzahl von 300.000 auf fast
eine Million.
Neben Berlin und Warschau wurde Budapest im Zweiten Weltkrieg am stärksten in
Mitleidenschaft gezogen. Alle Donaubrücken wurden gesprengt. Weitere Zerstörungen
erlitt die Stadt bei der Niederschlagung der Revolution 1956. Noch heute kann man
an manchen alten Fassaden, vor allem in der Pester Innenstadt, Einschusslöcher sehen.
Sehenswürdigkeiten:
Eines der beliebtesten Fotomotive ist das Parlament mit der majestätischen Donau,
das zahlreiche Reiseführer und Stadtpläne schmückt. Der Bau des Orszáház (Haus des
Landes) dauerte von 1884 bis 1902. In den fast 700 Räumen wurden 22 Kilo Blattgold
zur Dekoration verwendet, es verfügte über die erste Klimaanlage in Europa.
Die Kettenbrücke, 1849 fertiggestellt, war die erste feste Verbindung über die Donau
zwischen Buda und Pest. Ungarns Hauptstadt darf sich Bad Budapest nennen, 123
Thermalquellen - zwischen 20 und 76 Grad warm - sprudeln aus bis zu 1.250 Metern
Tiefe jeden Tag 70 Millionen Liter Wasser empor. Das interessanteste ist das Gellért-Bad,
an dessen Stelle bereits im 13. Jahrhundet ein Thermalbad stand.
