Montag, 28.07.2014

 



   

Großer Preis von Ungarn (Budapest)    
   


 
Datum: 27. Juli 2014
Startzeit: 14.00 Uhr/MESZ
Ort: Budapest
Streckenname: Hungaroring
Erstes Formel-1-Rennen: 1986
Streckenlänge: 4,381 Kilometer
Anzahl Runden: 70
Renndistanz: 306,630 Kilometer
Durchschnittsgeschwindigkeit: 195 km/h
Top-Speed: 295 km/h
Internetadresse: www.hungaroring.hu
Rundenrekord:  
Qualifying: S. Vettel (Red Bull) 1:18,773 (2010)
Rennen: M. Schumacher (Ferrari) 1:19,071 (2004)
Sieger der letzten Rennen: 2014: D. Ricciardo (Red Bull)
  2013: L. Hamilton (Mercedes)
  2012: L. Hamilton (McLaren-Mercedes)
  2011: J. Button (McLaren-Mercedes)
  2010: M. Webber (Red Bull)
  2009: L. Hamilton (McLaren-Mercedes)
  2008: H. Kovalainen (McLaren-Mercedes)
  2007: L. Hamilton (McLaren-Mercedes)
  2006: Jenson Button (Honda)
  2005: K. Räikkönen (McLaren-Mercedes)
  2004: M. Schumacher (Ferrari)
  2003: F. Alonso (Renault F1)
  2002: R. Barrichello (Ferrari)
  2001: M. Schumacher (Ferrari)
  2000: M. Häkkinen (McLaren-Mercedes)
  1999: M. Häkkinen (McLaren-Mercedes)
  1998: M. Schumacher (Ferrari)
  1997: J. Villeneuve (Williams-Renault)
  1996: J. Villeneuve (Williams-Renault)
   




Der Grand Prix von Ungarn wird seit 1986 ausgetragen und gehört damit zu den jüngeren Rennen der Formel-1-Geschichte. Es war das erste motorsportliche Großereignis im damaligen Ostblock und zog an den drei Veranstaltungstagen 260.000 Zuschauer an.

Die ersten drei Jahre gehörten den Brasilianern: Nach zwei Siegen von Nelson Piquet gewann 1988 Ayrton Senna im McLaren-Honda, 1991 und 1992 wiederholte er diesen Erfolg.

Der ursprünglich 4,014 Kilometer lange Kurs war und ist bei den Fahrern wegen der wenigen Überholmöglichkeiten und des von Jahr zu Jahr holpriger werdenden Belages nicht beliebt. Vor dem Rennen 1989 wurde die Strecke durch das Begradigen einer Kurve im Geschlängel nach dem Start auf 3,975 Kilometer verkürzt, die Durchschnittsgeschwindigkeit stieg dadurch innerhalb eines Jahres von 155,401 km/h auf 167,197 km/h.

Der Große Preis von Ungarn erinnert mit seiner kurvenreichen, auf hügeligem Gelände erbauten Kurs etwas an die Rennstrecke in Monte Carlo. Wie bei dem Kurs im Fürstentum macht eine vergleichsweise schmale Strecke Überholen sehr schwierig. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die mit 77 relativ hohe Zahl gefahrener Runden. Lediglich der Grand Prix in Monaco weist mit 78 eine höhere Rundenzahl auf.

Bei der Durchschnittsgeschwindigkeit wird der Hungaroring nur noch von dem Stadtkurs in Monaco unterboten. Die Strecke ist sehr verschlungen und damit extrem langsam. Überholmöglichkeiten gibt es hier selten, weshalb eine gute Startposition entscheidend ist für den Sieg. Die so gut wie einzige Möglichkeit zum Überholen befindet sich am Ende der Start- und Zielgeraden. Gleichzeitig ist das die kritischste Stelle, denn nur wer hier nah am Vordermann dran ist, hat eine Möglichkeit, am Ende mit einem Ausbremsmanöver vorbeizuziehen. Das Wetter ist in Ungarn im Sommer sehr beständig. Hier sind hohe Temperaturen und Sonnenschein eine Garantie für ein trockenes Rennen.

Der jeweils im August ausgetragene Grand Prix auf dem nahe Budapest gelegenen Hungaroring ist der einzige im Formel-1-Zirkus, der in einem Land des ehemaligen Ostblocks ausgetragen wird. Besondere Schlagzeilen machte der 1986 eröffnete Kurs in der Saison 2000, als unter dem Namen "Erotik Camping" direkt neben der Strecke ein provisorisches Rotlichtviertel errichtet wurde.



City-Informationen:

Budapest hat rund zwei Millionen Einwohner, damit lebt fast jeder fünfte Ungar in der Hauptstadt. Von den etwa 20 Millionen Touristen, die jährlich nach Ungarn reisen, statten mehr als die Hälfte Budapest einen Besuch ab. Für die meisten von ihnen gilt die Stadt als schönste Metropole an der Donau.


Kultur:

Budapest stieg erst nach dem Beginn der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie 1867 zu einer Metropole von Weltformat auf. 1873 wurden die Ortschaften Buda, Óbuda und Pest zur gemeinsamen Stadt Budapest zusammen geschlossen. Bis zur Jahrhundertwende 1900 verdreifachte sich die Einwohnerzahl von 300.000 auf fast eine Million.

Neben Berlin und Warschau wurde Budapest im Zweiten Weltkrieg am stärksten in Mitleidenschaft gezogen. Alle Donaubrücken wurden gesprengt. Weitere Zerstörungen erlitt die Stadt bei der Niederschlagung der Revolution 1956. Noch heute kann man an manchen alten Fassaden, vor allem in der Pester Innenstadt, Einschusslöcher sehen.


Sehenswürdigkeiten:

Eines der beliebtesten Fotomotive ist das Parlament mit der majestätischen Donau, das zahlreiche Reiseführer und Stadtpläne schmückt. Der Bau des Orszáház (Haus des Landes) dauerte von 1884 bis 1902. In den fast 700 Räumen wurden 22 Kilo Blattgold zur Dekoration verwendet, es verfügte über die erste Klimaanlage in Europa.

Die Kettenbrücke, 1849 fertiggestellt, war die erste feste Verbindung über die Donau zwischen Buda und Pest. Ungarns Hauptstadt darf sich Bad Budapest nennen, 123 Thermalquellen - zwischen 20 und 76 Grad warm - sprudeln aus bis zu 1.250 Metern Tiefe jeden Tag 70 Millionen Liter Wasser empor. Das interessanteste ist das Gellért-Bad, an dessen Stelle bereits im 13. Jahrhundet ein Thermalbad stand.

   
     

 

 

   
         
 

 

 

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