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(rsn) Das neue Formel-1-Team Virgin hat das rot-schwarze
Rennauto für seinen deutschen Piloten Timo Glock und dessen
brasilianischen Teamkollegen Lucas di Grassi vorgestellt. Der
Wagen mit der Bezeichnung VR-01 wurde vollständig per Computer
entwickelt, betonte Virgin Racing in seiner Pressemitteilung.
"Das ist ein sehr stolzer Tag für jeden, der bei Virgin Racing
arbeitet", sagte Technik-Direktor Nick Wirth.
Das Auto sei heute der Star. Das gesamte Team hatte sich
bereits im Dezember vergangenen Jahres in London präsentiert.
"Heute ist der Höhepunkt einer sehr emotionalen Reise, die im
Juni vergangenen Jahres begonnen hat, als wir die fantastische
Nachricht feierten, dass unsere Anmeldung für die Formel 1
akzeptiert wurde", sagte Teamchef John Booth.
Bevor Virgin in Jerez in die offiziellen Testfahrten einsteigt,
wurde der VR-01 für einen zweitägigen Probelauf nach Silverstone
gebracht. Nach Teamangaben ist der Wagen 5,50 Meter lang -
zum Vergleich: Der neue Mercedes misst 4,80 Meter.
Eingeschrieben hatte sich seinerzeit Manor GP. Der Rennstall
wurde dann vom britischen Virgin-Konzern übernommen und
entsprechend umgetauft. Der Hesse Glock heuerte nach dem
Aus von Toyota bei dem Team an. Es ist eines von ingesamt
vier neuen, die für die am 14. März in Bahrain beginnende
Saison auf der Starterliste stehen.
Am Mittwoch teilte das Force-India-Team mit, dass der neue
Rennwagen von Adrian Sutil am 9. Februar vorgestellt wird.
Der VJM03 solle einen Tag vor den Formel-1-Testfahrten Jerez
enthüllt werden. Auf dem spanischen
Kurs gibt der Bolide dann auch sein Debüt. Wie andere
Teams verzichtet Force India aus Kostengründen auf eine
aufwändige Präsentation. Zweiter Stammfahrer neben
Sutil ist der Italiener Vitantonio Liuzzi. Als Ersatz wurde
DTM-Pilot Paul di Resta aus Schottland verpflichtet.
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