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(rsn) Nach Rekordweltmeister Michael Schumacher
steht jetzt offenbar auch dessen jüngerer Bruder Ralf vor
einer Rückkehr in die Formel 1.
Falls das spanische Campos-Team seinen geplanten Einstieg in
die Königsklasse nicht wie geplant finanzieren kann, könnte
nach einem Bericht der Fachzeitung Motorsport aktuell der
Stefan-Rennstall des serbischen Geschäftsmannes
Zoran Stefanovic einspringen, der den Nachlass von
Formel-1-Aussteiger Toyota übernommen hat.
Laut der Sport Bild hat Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone,
der auch am Einstieg von USF1 zweifelt, gute Kontakte zu
Stefanovic und macht sich für Ralf Schumacher als Fahrer
stark. "Ich glaube nicht an die Teilnahme von USF1 und
Campos. Stattdessen habe ich gute Kontakte zu Stefan
GP und versuche, diesem Team einen Startplatz zu besorgen",
sagte Ecclestone: "Ralf Schumacher wäre für sie der
optimale Pilot. Er hat Erfahrung, er kennt das Team."
Der 34 Jahre alte Kerpener fuhr bis Ende 2007 in der
Formel 1 für Toyota, bevor er als Mercedes-Werksfahrer
in die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft wechselte.
Dort hat er allerdings noch keinen Vertrag für 2010
unterschrieben. Und zur Formel 1 meinte er, sie "ein
Thema, wenn die Rahmenbedingungen stimmen". Zurück
in der Königsklasse ist bislang nur Ralf Schumachers
Luxus-Wohnmobil, das er seinem Bruder Michael für die
Testfahrten in Valencia geliehen hat.
Laut Motorsport aktuell hat Stefanovic bislang aber
einen Kontakt zu Schumacher nicht bestätigt. Der
Serbe, der unter anderem in der Rüstungs- und
Weltraumindustrie tätig ist, erklärte lediglich, dass
Colin Kolles für sein Team arbeiten könnte. Der Zahnarzt
aus Rosenheim, der zurzeit unter anderem Audi-Teams
in der DTM und bei Langstreckenrennen einsetzt, hatte
in der Formel 1 zuletzt als Teamchef bei Force India
gearbeitet.
Stefanovic hatte zuletzt mitgeteilt, mit Toyota eine
Übereinkunft über technische Unterstützung getroffen
zu haben und die Absicht, in die Formel 1 einzusteigen,
deutlich formuliert. Nach diesem Abkommen besteht die
Option, die Autos von Toyota zu übernehmen und vom
Kölner Werk der Japaner aus zu operieren. Neben
Schumacher ist als Fahrer der japanische Toyota-Schützling
Kazuki Nakajima im Gespräch, der 2009 noch Teamkollege
von Nico Rosberg bei Williams war.
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