Donnerstag, 09.09.2010

 




 

03.02.2010

   
 

Auch "Schumi II" offenbar vor Formel-1-Comeback

   
       
 

© MP-Sport.de (rsn) Nach Rekordweltmeister Michael Schumacher steht jetzt offenbar auch dessen jüngerer Bruder Ralf vor einer Rückkehr in die Formel 1.

Falls das spanische Campos-Team seinen geplanten Einstieg in die Königsklasse nicht wie geplant finanzieren kann, könnte nach einem Bericht der Fachzeitung Motorsport aktuell der Stefan-Rennstall des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic einspringen, der den Nachlass von Formel-1-Aussteiger Toyota übernommen hat.

Laut der Sport Bild hat Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone, der auch am Einstieg von USF1 zweifelt, gute Kontakte zu Stefanovic und macht sich für Ralf Schumacher als Fahrer stark. "Ich glaube nicht an die Teilnahme von USF1 und Campos. Stattdessen habe ich gute Kontakte zu Stefan GP und versuche, diesem Team einen Startplatz zu besorgen", sagte Ecclestone: "Ralf Schumacher wäre für sie der optimale Pilot. Er hat Erfahrung, er kennt das Team."

Der 34 Jahre alte Kerpener fuhr bis Ende 2007 in der Formel 1 für Toyota, bevor er als Mercedes-Werksfahrer in die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft wechselte. Dort hat er allerdings noch keinen Vertrag für 2010 unterschrieben. Und zur Formel 1 meinte er, sie "ein Thema, wenn die Rahmenbedingungen stimmen". Zurück in der Königsklasse ist bislang nur Ralf Schumachers Luxus-Wohnmobil, das er seinem Bruder Michael für die Testfahrten in Valencia geliehen hat.

Laut Motorsport aktuell hat Stefanovic bislang aber einen Kontakt zu Schumacher nicht bestätigt. Der Serbe, der unter anderem in der Rüstungs- und Weltraumindustrie tätig ist, erklärte lediglich, dass Colin Kolles für sein Team arbeiten könnte. Der Zahnarzt aus Rosenheim, der zurzeit unter anderem Audi-Teams in der DTM und bei Langstreckenrennen einsetzt, hatte in der Formel 1 zuletzt als Teamchef bei Force India gearbeitet.

Stefanovic hatte zuletzt mitgeteilt, mit Toyota eine Übereinkunft über technische Unterstützung getroffen zu haben und die Absicht, in die Formel 1 einzusteigen, deutlich formuliert. Nach diesem Abkommen besteht die Option, die Autos von Toyota zu übernehmen und vom Kölner Werk der Japaner aus zu operieren. Neben Schumacher ist als Fahrer der japanische Toyota-Schützling Kazuki Nakajima im Gespräch, der 2009 noch Teamkollege von Nico Rosberg bei Williams war.



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