|
|
(rsn) Formel-1-Pilot Timo Glock ist nach der Jungfernfahrt
mit seinem neuen Virgin in Silverstone voller Tatendrang. "Ich bin
einfach nur glücklich, den VR01 zum ersten Mal auf der Strecke
zu bewegt zu haben", sagte Glock, nachdem sein Team am
Donnerstag in Silverstone als erster der vier Neulinge mit seinem
Auto gefahren ist.
Um eine konkrete Aussage über den Wagen, der komplett digital
im Computer entwickelt wurde, zu treffen, sei es noch zu früh,
meinte der Hesse aus Wersau: "Aber ich bin mir sicher, dass wir bei
den Tests in Jerez ziemlich schnell feststellen werden, wo wir
stehen." Ab dem kommenden Mittwoch wird sich Virgin bei den
offiziellen Testfahrten erstmals der etablierten Konkurrenz stellen.
Virgin, finanziert vom britischen Milliardär Sir Richard
Branson, hat das Ziel, bester Neuling zu werden. "Für mich ist
wichtig, dass wir uns Schritt für Schritt weiterentwickeln. Dann
habe ich auch kein Problem damit, nicht gleich vorne mitzufahren",
sagte Glock, der gegen Top-10-Plätze gegen Ende der Saison
"natürlich auch nichts einzuwenden" hätte.
Allerdings müsse man realistisch bleiben: "Wir müssen im
Hinterkopf behalten, wo wir herkommen. Das Auto ist eine komplette
Neuentwicklung. Anders als die anderen Teams hatten wir keine
Datenbasis, sondern haben komplett bei Null angefangen."
Der 27-Jährige, der das schwarz-rote Design seines neuen
Dienstwagens "einfach genial" findet, rechnet daher auch mit
Rückschlägen. "Wir müssen während der Saison sicherlich ein paar
Nackenschläge einstecken, mit denen wir momentan noch nicht
rechnen. Wichtig ist aber, dass wir uns weiter entwickeln",
sagte er.
Diesen Artikel hinzufügen:
|
|
|