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(rsn) Michael Schumacher lässt die Kritik an
seinen enttäuschenden Leistungen scheinbar kalt.
"Das darf man alles nicht so eng sehen", sagte der
41-Jährige: "Berechtigte Kritik nehme ich ernst, aber
unser Sport ist zu einem gewissen Teil auch
Showbusiness. Gemeine Kritiken, denen die Basis
fehlt, hake ich darunter ab."
Obwohl der siebenmalige Weltmeister in den ersten
elf WM-Läufen 2010 nie auf dem Podest stand und
auch deutlich weniger Punkte als Teamkollege Nico
Rosberg eingefahren hat (38:94), macht ihm das
Rennfahren wieder Spaß. Die "Renngeilheit" habe
ihn zum Comeback getrieben, sagte er: "Diese
Liebe war in all den Jahren durch die vielen
Verpflichtungen, die in der Formel 1 mit unserem
Sport einhergehen, abhandengekommen. In den
drei Jahren Pause habe ich sie wieder entdeckt."
Dies habe bereits die Kontaktaufnahme seines
Ex-Teams Ferrari nach dem Unfall von Felipe
Massa vor fast genau einem Jahr bewirkt. "Wenn
dies nicht passiert wäre, wäre ich heute wahrscheinlich
noch Privatmann", sagte Schumacher.
Überfordert fühlt sich der Mercedes-Pilot nach drei
Jahren Abwesenheit mit zahlreichen technischen
Neuerungen aber nicht. Die aktuellen Autos
empfinde er als "nicht so anstrengend zu fahren",
sagte Schumacher, "auch, weil die Geschwindigkeiten
nicht mehr so hoch sind wie früher. Ich bin jedenfalls
nie an meiner Belastungsgrenze."
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