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(rsn) Der Bewerberkreis für den freien Startplatz
in der Formel 1 für die Saison 2011 wird immer kleiner.
Die US-Gruppe Cypher zog vor dem Großen Preis von
Ungarn ihre offizielle Kandidatur zurück. Damit sind
wohl nur noch drei Anwärter im Rennen.
Der Internationale Automobilverband FIA will bis Ende
August über die Vergabe des 13. Startplatzes in
der Königsklasse für das kommende Jahr entscheiden.
In dieser Saison sind zwölf Teams in der Formel 1
unterwegs, nachdem kurz vor Beginn der
Weltmeisterschaft das amerikanische Projekt
USF1 geplatzt war.
Nach dem Rückzug von Cypher werden nur noch
das spanische Team Epsilon Euskadi, Stefan GP des
serbischen Geschäftsmanns Zoran Stefanovic sowie
das gemeinsame Projekt des Durango-Rennstalls mit
dem früheren Weltmeister Jacques Villeneuve als
Kandidaten gehandelt. Eine offizielle Bestätigung
gibt es von der FIA dafür aber nicht.
Eine erste Runde des Aufnahmeverfahrens sei
abgeschlossen, sagte eine Sprecherin. Nach einer
weiteren Prüfung der Bewerber werde die Entscheidung
in den kommenden Wochen fallen. Es ist aber auch
möglich, dass der Weltverband alle Kandidaten für
untauglich befindet und der Startplatz auch 2011
offen bleibt.
Cypher gab als Grund für seine Absage finanzielle
Sorgen an. Nach langen Beratungen sei man zu
dem Urteil gelangt, dass das Budget nicht für ein
konkurrenzfähiges Team ausreiche, hieß es in
einer Mitteilung. Cypher will aber seine Bemühungen
nicht gänzlich aufgeben und zu einem späteren
Zeitpunkt einen erneuten Anlauf für ein
Formel-1-Team starten.
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